Alles begann mit Baumwollhosen aus der Gegend um die italienische Stadt Genua, die ihren Weg in die USA fanden. Aus der französischen Form des Städtenamens – „Gênes“ – entstand schließlich die amerikanische Aussprache: Jeans.
1847 wanderte Levi Strauss, geboren in Franken, nach San Francisco aus und fertigte für Goldgräber robuste Arbeitskleidung aus dem Stoff „Serge de Nîmes“ – kurz Denim. So entstand die Jeans, ein Kleidungsstück, das Arbeitstauglichkeit mit Style vereint und bis heute Kultstatus genießt.

Der Jeansstoff war oft nicht vorgewaschen, wodurch neue Jeans zunächst sehr steif und wenig bequem zu tragen waren. Erst nach mehrmaligem Waschen wurde der Jeansstoff weicher, und wenn sich der Stoff durch längeres Tragen etwas geweitet hatte, waren die Jeans angenehm zu tragen. Vor allem unter Jugendlichen hat sich das Eintragen neuer Jeans zu einer Art Ritual entwickelt,
bei dem Jeans am Körper eingeweicht werden, sei es in der Badewanne oder beim Baden im offenen Meer. Anschließend werden die Jeans am Körper getrocknet, wodurch sich der Stoff den Körperformen anpasst. Durch diese Behandlung und durch langes Tragen erhalten die ursprünglich gleichmäßig dunkelblauen Jeans ein typisches Aussehen, das durch helle Falten am Unterkörper und an den Knien geprägt ist. Am Gesäß und an den Oberschenkeln wird der Stoff durch Abnutzung heller.
Ursprünglich wurden Jeans mit Knöpfen geschlossen (Button-Fly), was sich noch in vielen etablierten Modellen alteingesessener Hersteller und hochwertigen Jeans Label widerspiegelt.

Jeans sind sehr männlich, beinahe unverwüstlich und – klug ausgewählt – erst noch sexy!





